Was unterscheidet Rassezucht und Liebhaberzucht?

In der Rassezucht folgt der Züchter allen Zuchtstandards (allgemeiner Standard, Fellstandards sowie Farb- und Zeichnungsstandards) und ist bestrebt Tiere zu züchten, die diese Standards erfüllen.

Rassezucht bedeutet, eine Rasse zu erhalten und zu fördern. Es soll eine gesunde Rassepopulation gezüchtet werden, die die rassetypischen Merkmale zeigt. Dies erfordert strenge Zuchtausleseverfahren und die Reinzucht von Rassen. Kreuzungen verlangen entsprechende Sachkunde, müssen weitestgehend passend und die Ausnahme der Regel sein. Die in der Rassezucht zur Zucht eingesetzten Tiere sollen den Anforderungen der Zuchtstandards entsprechen.

Gelegentliches Ausstellen von Tieren ist erwünscht, ein Hetzen von Zuchtschau zu Zuchtschau keinesfalls angebracht.

Aus einer Rassezucht können hin und wieder auch Tiere des Typs Liebhabertier hervorgehen. Dieser Fall tritt zumeist dann ein, wenn eine Rasse sich im Aufbau befindet.

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Die Liebhaberzucht ist im Gegensatz zur Rassezucht ein breit gefächertes Gebiet. Sie zeichnet sich nicht durch eine geringere Anzahl an Stamm- und Zuchttieren oder eine niedrigere Wurfanzahl aus, sondern durch eine anders gelagerte Zielsetzung. Das Liebhabertier ist das Ziel der Zucht und nicht das Rassetier. Es geht nicht im Speziellen um die Erhaltung und Förderung einer Rasse, sondern um die Verbesserung des Typus im Vergleich zu den gewöhnlichen Tieren aus dem Handel.

Das Spektrum an Liebhabertieren ist groß. Es kann ein Rassemischling (Eltern sind Rassetiere zwei verschiedener Rassen) oder ein Liebhabermischling (Mischling aus Rassetier und Liebhabertier) sein. Es kann ein Tier sein, deren Vorfahren derartige Mischlinge waren, sozusagen ein Mehrfachmischling. Auch gewöhnliche Tiere können entfernte Verwandte eines Liebhabertieres sein. Nachzuchten (auch über mehrere Generationen) aus gewöhnlichen Tieren erreichen den Status des Liebhabertieres auch in einer Hobbyzucht nicht. Sie fallen weiterhin unter den Begriff "gewöhnliche Tiere".

Grundsätzlich ist das mindeste Kriterium der Liebhaberzucht, dass verantwortungsbewusste Zuchtauslese anhand einer ausreichenden Anzahl an Stammtieren hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte geschieht. Auch das Wesen der Tiere sollte nicht außer Acht gelassen werden. Vorzugsweise sollte ebenfalls an der Fellqualität und den Kriterien Typ und Gestalt züchterisch gearbeitet werden.

Für eine im DMRM e.V. geführte Liebhaberzucht gilt, dass sie in der Zielverfolgung an den allgemeinen Standard und die Fellstandards gebunden ist, jedoch die Anforderungen des Farb- und Zeichnungsstandards nicht erfüllen muss.

 

copyright DMRM e. V. 2009

 

Was unterscheidet Rassezucht und Liebhaberzucht?
 

Was unterscheidet Rassezucht und Liebhaberzucht?

In der Rassezucht folgt der Züchter allen Zuchtstandards (allgemeiner Standard, Fellstandards sowie Farb- und Zeichnungsstandards) und ist bestrebt Tiere zu züchten, die diese Standards erfüllen.

Rassezucht bedeutet, eine Rasse zu erhalten und zu fördern. Es soll eine gesunde Rassepopulation gezüchtet werden, die die rassetypischen Merkmale zeigt. Dies erfordert strenge Zuchtausleseverfahren und die Reinzucht von Rassen. Kreuzungen verlangen entsprechende Sachkunde, müssen weitestgehend passend und die Ausnahme der Regel sein. Die in der Rassezucht zur Zucht eingesetzten Tiere sollen den Anforderungen der Zuchtstandards entsprechen.

Gelegentliches Ausstellen von Tieren ist erwünscht, ein Hetzen von Zuchtschau zu Zuchtschau keinesfalls angebracht.

Aus einer Rassezucht können hin und wieder auch Tiere des Typs Liebhabertier hervorgehen. Dieser Fall tritt zumeist dann ein, wenn eine Rasse sich im Aufbau befindet.

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Die Liebhaberzucht ist im Gegensatz zur Rassezucht ein breit gefächertes Gebiet. Sie zeichnet sich nicht durch eine geringere Anzahl an Stamm- und Zuchttieren oder eine niedrigere Wurfanzahl aus, sondern durch eine anders gelagerte Zielsetzung. Das Liebhabertier ist das Ziel der Zucht und nicht das Rassetier. Es geht nicht im Speziellen um die Erhaltung und Förderung einer Rasse, sondern um die Verbesserung des Typus im Vergleich zu den gewöhnlichen Tieren aus dem Handel.

Das Spektrum an Liebhabertieren ist groß. Es kann ein Rassemischling (Eltern sind Rassetiere zwei verschiedener Rassen) oder ein Liebhabermischling (Mischling aus Rassetier und Liebhabertier) sein. Es kann ein Tier sein, deren Vorfahren derartige Mischlinge waren, sozusagen ein Mehrfachmischling. Auch gewöhnliche Tiere können entfernte Verwandte eines Liebhabertieres sein. Nachzuchten (auch über mehrere Generationen) aus gewöhnlichen Tieren erreichen den Status des Liebhabertieres auch in einer Hobbyzucht nicht. Sie fallen weiterhin unter den Begriff "gewöhnliche Tiere".

Grundsätzlich ist das mindeste Kriterium der Liebhaberzucht, dass verantwortungsbewusste Zuchtauslese anhand einer ausreichenden Anzahl an Stammtieren hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte geschieht. Auch das Wesen der Tiere sollte nicht außer Acht gelassen werden. Vorzugsweise sollte ebenfalls an der Fellqualität und den Kriterien Typ und Gestalt züchterisch gearbeitet werden.

Für eine im DMRM e.V. geführte Liebhaberzucht gilt, dass sie in der Zielverfolgung an den allgemeinen Standard und die Fellstandards gebunden ist, jedoch die Anforderungen des Farb- und Zeichnungsstandards nicht erfüllen muss.

 

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