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| Vereinssitz: Oberhausen/Rhld. | VR 41634 | Gründungsjahr: 2004 |
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Hinweise bzgl. einiger Überzeugungen im DMRM e. V. Wenn auch das eine oder andere Mitglied
des DMRM e. V. Halter oder im kleinen Rahmen Züchter sog. exotischer
Mäuseartiger ist oder war, ist der Verein spezialisiert auf diejenigen
Arten, die sich in das Zuchtkonzept der Rasse- und Standardzucht einfügen
lassen. Jede der von uns gezüchteten Arten weist eigene Zuchtvarianten auf, die basierend auf das Gutachten zur Auslegung von §11b des Tierschutzgesetzes (Verbot von Qualzüchtungen) in die Qualzuchtproblematik einzuordnen sind. Die willentliche Zucht welcher Varianten darum im DMRM e. V. verboten ist, finden Sie unter der Rubrik der jeweiligen Art. Daneben gelten einige Zuchtausschlüsse artübergreifend, weil die entsprechenden Varianten generell gleiches oder ähnliches Leid bei den Tieren verursachen. Hierunter zählen:
Warum lehnt der DMRM e. V. diese Varianten ab? Tiere ohne Fell oder mit vermindertem Fell frieren selbst bei normalen Raumtemperaturen. Das Argument, dass sie als Haustiere kein Wärme regulierendes Fell benötigen ist haltlos. In der Forschung werden derartige Zuchtvarianten gar speziell mit energiereicherem Futter ernährt, um die Energieverluste bedingt durch die Nacktheit wieder auszugleichen. Außerdem zeigen Nacktvarianten häufig Verletzungen der Haut, die speziell durch das Zusammenleben mit Artgenossen entstehen (Kratzen, Beißen). In Ländern, die zum Beispiel das Ausstellen von Sphinxratten zulassen, werden die Tiere deswegen vor Ausstellungen wochenlang (oder gar generell) zur Einzelhaltung verdonnert, um mit unverletzter Haut dem Zuchtrichter vorgestellt werden zu können. Der Schwanz unserer Mäuseartigen ist ein wichtiges Sinnesorgan. Er hilft, beim Klettern und Balancieren das Gleichgewicht zu finden und zu halten. Zudem drücken die Tierchen mit der Haltung ihres Schwanzes oder mit Schwanzbewegungen Artgenossen gegenüber Stimmungen und Warnungen aus. Außerdem soll ein Schwanz als Verlängerung der Wirbelsäule nicht deformiert sein und dies gilt sogar für den Stummelschwanz des Hamsters. Mutationen, die gelocktes Fell beim
Kleinnager verursachen, machen leider beim Fell nicht Halt, sondern führen
gleichzeitig immer zu Veränderungen beim Tasthaar und bei den Wimpern. Die
Tasthaare sind dünner, meist brüchig, sind gekraust, gelockt oder gewellt
und wegen all dieser Faktoren insgesamt zu kurz. Alles Eigenschaften, die
dieses wichtige Sinnesorgan in seiner Funktion stark einschränken. Ist die
Lockenmutation zusätzlich mit einer Langhaarmutation kombiniert, ist das
Tasthaar zwar nur noch gewellt bis sogar glatt, jedoch ist es noch immer
stark nach unten verbogen, was zu Fehlreizungen des Tastsinnes führt. Die Wimpern lockiger Nager neigen dazu, in
Richtung Auge zu wachsen und dieses permanent zu reizen, was im
schlimmsten Fall zu chronischen Augenentzündungen führen kann. Wer im DMRM e. V. züchten möchte, sollte berücksichtigen, dass wir an dieser Stelle aus tiefster Überzeugung und kompromisslos im Sinne des Tierschutzes handeln. |
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